Schicksal

Aus Buch Nr. 2

[…] Schäfer Walther überlegte und sagte dann: »Ich verstehe eure Gedanken, aber vergesst nicht, dass jede Schafherde einen Hund benötigt. Wir können die Schafe nicht bewachen oder alles einzäunen.«

Ein gehässiges Lachen ging durch die Reihen der Dorfbewohner. »Wir haben ja gesehen, was dein Hund leistet!«

Leider vergaßen sie, dass Bruno jahrelang sehr gute Arbeit verrichtet hatte, und ihre Worte taten Walther in der Seele weh. Der Hund lag zerknirscht zu Füßen seines Herrchens. Es sah so aus, als hätte er die Anschuldigungen der Dorfbewohner verstanden.

Nachdem der Schäfer seine Meinung nicht geändert hatte, ritt der König mit seinem Gefolge weiter, und die Dorfbewohner gingen murrend und schimpfend zurück in ihre Häuser.

Über Nacht verschwand Bruno spurlos. Schäfer Walther war sehr traurig, dass sein bester Freund nicht mehr an seiner Seite war. Ob der König hinter dem Verschwinden steckte? Er wollte ihm nichts unterstellen, aber es war seltsam, dass sein engster Freund gerade jetzt verschwunden war.

(Mehr im Buch)

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